Ruth Hieronymi für Tierschutz in Europa
 

 

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament bin ich der Auffassung, dass Tests an Tieren auf das Nötigste einzuschränken sind. Sie müssen, soweit eben möglich, durch alternative Prüfmethoden ersetzt werden.
Bei der aktuellen Diskussion um eine neues Chemikalienrecht in der EU ist die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament, zu der aus Deutschland CDU und CSU gehören, der Auffassung, dass die Bedeutung der Entwicklung neuer, nicht auf Tierversuchen basierender Testverfahren eines der wesentlichen Ziele ist. So sollten Tierversuche nicht mehr, wie bislang, automatisch der letzte Ausschlag für die Risikobewertung eines Stoffes sein.

Leider reichen diese alternativen Prüfmethoden in der modernen Forschung nicht immer aus, um mögliche Gesundheitsrisiken für den Menschen feststellen zu können. In solchen Fällen der Kollision des Schutzes der menschlichen Gesundheit mit dem Tierschutz, muss unserer Meinung nach die Abwägung zwischen diesen beiden wichtigen Gütern zu dem Ergebnis führen, dass der Schutz des Menschen Vorrang genießt.

Eine übersicht über die vielen Richtlinien und Verordnungen der EU, die sich mit dem Tierschutz befassen, finden Sie im Internet unter folgender Adresse: http://europa.eu.int/comm/food/animal/welfare/references_de.htm