Gemeinsam
mit meinen Kolleginnen und Kollegen der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen
Parlament bin ich der Auffassung, dass Tests an Tieren auf das Nötigste
einzuschränken sind. Sie müssen, soweit eben möglich,
durch alternative Prüfmethoden ersetzt werden.
Bei der aktuellen Diskussion um eine neues Chemikalienrecht in der EU
ist die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen
Parlament, zu der aus Deutschland CDU und CSU gehören, der Auffassung,
dass die Bedeutung der Entwicklung neuer, nicht auf Tierversuchen basierender
Testverfahren eines der wesentlichen Ziele ist. So sollten Tierversuche
nicht mehr, wie bislang, automatisch der letzte Ausschlag für die
Risikobewertung eines Stoffes sein.
Leider
reichen diese alternativen Prüfmethoden in der modernen Forschung
nicht immer aus, um mögliche Gesundheitsrisiken für den Menschen
feststellen zu können. In solchen Fällen der Kollision des
Schutzes der menschlichen Gesundheit mit dem Tierschutz, muss unserer
Meinung nach die Abwägung zwischen diesen beiden wichtigen Gütern
zu dem Ergebnis führen, dass der Schutz des Menschen Vorrang genießt.
Eine
übersicht über die vielen Richtlinien und Verordnungen der
EU, die sich mit dem Tierschutz befassen, finden Sie im Internet unter
folgender Adresse: http://europa.eu.int/comm/food/animal/welfare/references_de.htm