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Presseerklärungen
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Reformvorschläge
zum EU-Zuckermarkt gefährden Existenzen!
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| 10.September 2004 | |
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Hartmut
Nassauer (CDU/EVP-ED) und Markus Ferber (CSU/EVP-ED): ABGEORDNETENSTATUT
"CDU/CSU-Europaabgeordneten werden Änderungen am Statut nicht
zustimmen" Gegen
die Empfehlungen der EU-Kommission zur Reform der Zuckermarktordnung spricht
sich Europaabgeordnete Ruth Hieronymi (CDU) aus. Die EU-Parlamentarierin,
die Köln, Bonn und Leverkusen sowie den Rhein-Sieg und den Rhein-Erft-Kreis
im Europäischen Parlament vertritt, fordert einen ausgeglichen Reformvorschlag. „Eine Absenkung der Mindestpreise für Zuckerrüben um über 30% und eine Reduzierung der Quoten um 16% bereits im Jahr 2005 ist nicht vertretbar. Dieser Vorschlag gefährdet Arbeitsplätze und Existenzen auch bei uns in der Region. Von den 7800 Betrieben in NRW, die Zuckerrüben anbauen, müssten nach Schätzungen zwei Drittel schließen. Es muss eine objektive Regelung gefunden werden, die den Anforderungen des Weltmarktes ebenso Rechnung trägt wie den berechtigen Anliegen unserer Landwirte nach gerechten Preisen und vergleichbaren Einkommen mit anderen Berufsgruppen in der Europäischen Union“, erklärte Ruth Hieronymi. „Es ist zunächst
wichtig, ob die neue EU-Kommission, die im November ihr Amt antritt, die
Vorschläge der Vorgängerbehörde übernehmen wird. Auf
jeden Fall kämpfe ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen
von CDU und CSU im Europäischen Parlament für eine ausgeglichene
und sachgerechte Lösung, die nicht leichtfertig Arbeitsplätze
aufs Spiel setzt“, führte Ruth Hieronymi abschließend
aus.
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