| Umsetzung
von EU-Chemikalienrecht jetzt praktikabel gestalten / Europaweite Prüfung
und Zulassung gefährlicher Stoffe / Verbesserungen beim Datenschutz
Das neue EU-Chemikalienrecht findet im Europäischen Parlament ein
geteiltes Echo. "REACH ist ein revolutionärer Fortschritt für
den europäischen Umwelt- und Gesundheitsschutz. Die Unternehmen müssen
ihn allerdings mit beträchtlichen Kosten bezahlen", sagte der
CDU-Europaabgeordnete Hartmut Nassauer.
Das Europäische Parlament hat heute ein Paket gebilligt, über
das mit den Mitgliedstaaten bereits eine Einigung erzielt wurde.Rund 30.000
im Wirtschaftskreislauf befindliche Stoffe müssen künftig von
den Unternehmen aufwändig auf ihre Eigenschaften hin getestet werden.
"Gefahren für Umwelt und menschliche Gesundheit kann damit wesentlich
effektiver entgegengetreten werden. Dafür müssen die Unternehmen
erhebliche Kosten aufbringen und bürokratische Verfahren in Kauf
nehmen", sagte Nassauer. "Es bleibt abzuwarten, ob Produkte
mit dem Siegel 'REACH-getestet' Marktanteile gewinnen und damit Wettbewerbsnachteile
für die europäische Industrie in Grenzen gehalten werden können",
so der CDU-Europaabgeornete.
"Der Vorteil ist, dass mit REACH rund 40 Einzelgesetze verschwinden.
Damit wird die Stoffgesetzgebung für die Wirtschaft wesentlich kohärenter.
Daneben schafft die einheitliche Regelung gleiche Wettbewerbsbedingungen
für Unternehmen innerhalb der Europäischen Union und erhöht
die Transparenz innerhalb der Wertschöpfungskette erheblich",
sagte Nassauer.
.
Quellenangabe:Hartmut Nassauer(EVP-ED/CDU)
|