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Presseerklärungen
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Ruth
Hieronymi fordert mehr Einfluss auf „europäische Kulturordnungspolitik“
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| 08.Juni 2007 | |
| „Nur wenn wir bei der Kultur präziser sind und endlich zwischen der traditionellen Kulturförderungspolitik und der neuen Kulturordnungspolitik unterscheiden, hat die kulturelle Vielfalt in Europa auch in Zukunft eine Chance“, erklärte heute die Europaabgeordnete Ruth Hieronymi (CDU) auf dem 4. Kulturpolitischen Bundeskongress in Berlin. Die EU-Parlamentarierin kritisiert, dass in Deutschland fast ausschließlich europäische Kulturförderpolitik im Blick ist, während die EU-Kulturordnungspolitik kaum bekannt ist und deshalb wenig beeinflusst wird. „Aufgrund
der Einführung der digitalen Technologie und der zunehmenden Globalisierung
ist die EU-Kulturordnungspolitik seit einigen Jahren dramatischen Veränderungen
unterworfen und von existentieller Bedeutung für die Kultur in den
EU-Mitgliedstaaten. Kulturelle Güter und Dienstleistungen werden
stärker grenzüberschreitend und von immer größerer
wirtschaftlicher Bedeutung. In der Folge unterliegen sie dem EU-Wettbewerbsrecht,
ohne dass ihre Sonderstellung, gleichermaßen Kultur- und Wirtschaftsgüter
zu sein, definiert ist. Die Europaabgeordnete fordert, dass die verantwortlichen Akteure in Bund, Ländern und in den Kulturorganisationen diese Rolle der europäischen Kulturordnungspolitik erkennen und entsprechend darauf Einfluss nehmen.
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